• Tragen Sie bitte hier die Postleitzahl ein, wo in Zukunft das Gas bezogen werden soll.
  • Bitte geben Sie an, wie viel Gas Sie im Jahr verbrauchen. Verwenden Sie dazu einfach Ihre letzte Jahresrechnung Ihres bisherigen Gasanbieters. Sollten Sie Ihren persönlichen Gasverbrauch nicht kennen, können Sie sich an die angezeigten Richtwerte halten:

    Wenn Sie Ihren Stromverbrauch nicht kennen, können Sie sich an den folgenden Durchschnittswerten orientieren:

    Wohnung 30m²3.500 kWh/Jahr
    Wohnung 50m²5.000 kWh/Jahr
    Wohnung 100m²12.000 kWh/Jahr
    Reihenhaus20.000 kWh/Jahr
    Einfamilienhaus35.000 kWh/Jahr

  • Es werden nur Biogas-Tarife angezeigt. Bei diesen Tarifen wird ein bestimmter Anteil an Biogas garantiert. Dieser Anteil schwankt je nach Anbieter zwischen 5 und 100 %. Klimatarife: Der Gaslieferant verpflichtet sich, für den CO2 Aussto entsprechende Ausgleichmanahmen durchzuführen.

Der Gaswechsel

Momentan ist die Situation auf dem Gasmarkt relativ schwierig. Die Preise steigen immer weiter, weil der Ölpreis auch immer weiter steigt. Eigentlich ein unnötiger Umstand, da der Gaspreis rein körperlich nichts mit dem Ölpreis zu tun hat. Erdgas ist reichlicher vorhanden als Erdöl, weswegen eine Kopplung der Preise mancherlei Experten nicht mehr angemessen vorkommt.
Die Regelung hierfür stammt aus den 50ern, als man sinnvollerweise noch einen Richtwert für den Gaspreis brauchte. Viele Zulieferer sehen es aber so, dass die Ölpreisbindung durchaus sinnvoll ist und halten sich weiterhin an diese freiwillige Vereinbarung.

Manche Anbieter mussten ihre Netze als Zugeständnis an die EU sogar an Tochterfirmen abgeben, um etwas faireren Wettbewerb zu gewährleisten. Mit dem Ölpreis steigt aber nicht nur der Gaspreis, auch die Strompreise sind betroffen. Ganz zu schweigen vom Benzin. So ergeben sich für den Verbraucher nicht mehr allzu viele Gelegenheiten zu sparen.

Auf dem Gasmarkt sieht die Lage sowieso recht heikel aus, da es dort nicht so viele Anbieter wie auf dem Strommarkt gibt. Das liegt unter Anderem daran, dass es für neue Anbieter schwierig ist, auf dem Gasmarkt Fuß zu fassen. So bietet sich dem Kunden nur eine relativ kleine Vielfalt. Trotzdem haben die meisten immerhin schon überhaupt eine Auswahl. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, äußerte unlängst, dass es für die meisten Menschen mindestens zwei Anbieter zur Auswahl gebe.

Dies sollte man nutzen, wie auch Verbraucherzentralen und Politiker finden. So forderte auch der Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CDU) zu einem unverbindlichen Gasvergleich mit anschließendem Anbieterwechsel Gas auf. Genauso sieht es auch der Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU). Und sie scheinen damit Recht zu haben. Denn durch einen Gaswechsel kann man eine Menge Geld sparen. Zwar sind die Preisunterschiede nicht ganz so hoch, wie auf dem Strommarkt, aber trotzdem kann man genug einsparen.

Den Gasanbieter wechseln - leicht gemacht

Einige Verbraucher wissen nicht, dass der Gaswechsel vollkommen ungefährlich ist. Es grassiert auch noch die Ansicht, dass es zu Lieferausfällen kommen kann und man ohne Gas, also Wärme, dasteht. Tatsächlich greift in einem solchen Fall aber die Grundversorgung. Der örtliche Versorger ist zu eine Belieferung nämlich verpflichtet. Den Gasanbieter wechseln kann man auch ganz leicht und ohne viel persönlichen Einsatz.
So sollte man beim vorangehenden Preisvergleich am Besten einen der Gasrechner nutzen. Diese erledigen bequem und schnell die lästige Sucherei. So spart man eine Menge Zeit und Nerven. Der Gasrechner bietet einem gleichzeitig auch die Möglichkeit gleich mit dem Gasanbieter Kontakt aufzunehmen.

Wenn man mit dem neuen Gasanbieter einen Vertrag abgeschlossen hat, wird dieser alles Weitere erledigen. So wird er den Vertrag mit dem alten Anbieter kündigen und Sie beim Netzbetreiber ummelden. Sollte es hier zu Verzögerungen kommen, so sollten Sie bereits vorher ein Ultimatum setzen, zu dem das Gas geliefert sein muss.